Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie hat ihren Namen einerseits von dem lateinischen Wort „cranium“ welches Schädel bedeutet und „sacrum“ welches Kreuzbein heisst. Der Schädel und das Kreuzbein sind über die Wirbelsäule Knochen miteinander verbunden. Die darin verlaufenden Nerven werden von Liquor also Gehirnflüssigkeit und der Dura, das ist eine Haut, umgeben.

Das bedeutet Traumata wie Schläge oder Stürze, an die Sie sich vielleicht schon lange nicht mehr erinnern, können einen grossen Einfluss auf Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden haben. Der Druck auf den Schädel bei Ihrer Geburt, sowie das Liegen in den darauffolgenden Monaten ebenfalls. Ausserdem können Verklebungen oder Einengungen an verschiedenen Stellen die Funktion beeinträchtigen.

Innerhalb dieses Raumes entsteht ein Rhythmus, der mit dem der Atmung verglichen werden kann. Dieser Rhythmus ist zentral für das Nervensystem und die Stoffwechselprozesse und deshalb auch für viele andere Prozesse des Körpers.

In der Regel kann der Körper solche Traumen kompensieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Rolle spielen, denn in Zeiten in denen der Körper unter Stress steht und es nicht mehr kompensieren kann zeigen sich dann Beschwerden und Schmerzen.

Durch sanfte Druck- und Zugbehandlung an Kopf, dem Kreuzbein und der Wirbelsäule nimmt die Therapeutin Einfluss auf das System.

Die Craniosacrale Therapie kann vom Säugling bis ins hohe Alter bei allen Menschen angewendet werden und ist in der Regel sehr angenehm.

Die folgenden Beschwerden können sich durch die Craniosakrale Therapie verbessern:
  • Schock und Trauma
  • Rehabilitation nach Krankheit und Unfall, Schleudertrauma, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Sinusitis, Geburtstrauma
  • Kolik- und Verdauungsprobleme beim Säugling, Schlafprobleme (Schreibaby) Hyperaktivität bei Kindern,
  • Konzentrationsstörungen, Depressionen, Erschöpfungszustände, stressbedingte Beschwerden, Menstruationsbeschwerden
  • Organerkrankungen, Verdauungsstörungen
  • Asthma, Allergien und Hauterkrankungen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Augenprobleme
  • Kiefergelenksprobleme, kieferorthopädische Vorsorge und Begleitung

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Bei der Craniosacralen Therapie handelt es sich um eine alternativmedizinische Behandlung. Daher sind die Kosten nur gedeckt wenn Sie eine Zusatzversicherung für Alternativmedizin haben. Je nach Krankenkasse sind mehr oder weniger solcher Behandlungsformen gedeckt. Bei den meisten Kassen gehört Craniosacral Therapie zum Leistungsumfang. Wir empfehlen Ihnen bei Ihrer Krankenversicherung anzufragen ob eine Deckung für eine Craniosacral Therapie besteht. Die Kosten für die Behandlung werden meist zu 75 oder 80% oder aber zu einem maximalen Stundenansatz übernommen. Einen Teil der Behandlung bezahlen Sie daher immer selber.