Craniosacrale Therapie bei Kindern

Craniosacraltherapie bei Kindern und Säuglingen basiert genau wie die Therapie bei Erwachsenen auf der Harmonisierung der körpereigenen Rhythmen. Atmung, Puls und der weniger bekannte Rhythmus der Flüssigkeit zwischen den Zellen und Membranen haben einen grossen Einfluss auf die physische und psychische Entwicklung des Kindes.

Für Kinder jeden Alters ist es insbesondere wichtig, dass wir Erwachsenen ihre Ressourcen sehen, die Möglichkeiten und Besonderheiten des Kindes fördern und es damit in seiner positiven Eigenwahrnehmung unterstützen.

Bei der Behandlung von Kindern bis ca. 12 Jahre beziehe ich in jeder Behandlung das begleitende Elternteil kurz in die Behandlung mit ein.

Die Therapie berücksichtigt zu jeder Zeit die Freiwilligkeit des Kindes. Das bedeutet konkret, dass ich das Kind nur anfasse, wenn das Kind dies auch zulässt. Für einen erfolgreichen Therapieverlauf ist die Freiwilligkeit des Kindes vom ersten Tag an Voraussetzung.


Bewährte Indikationen für Baby- und Kinderbehandlung

Schwangerschaft:
  • organische und emotionale Unterstützung in der Schwangerschaft und zur Vorbereitung auf die Geburt
  • Rückenschmerzen
  • Optimierung der Beckenfunktion (Beweglichkeit des Beckens und des Kreuzbeins)
Geburt:
  • Nachbetreuung der Mutter nach der Geburt oder Problemgeburt (Zangengeburt, Saugglocke, Kaiserschnitt usw.)
  • Nachbetreuung des Kindes nach der Geburt oder Problemgeburt
Säuglinge und Kleinkinder:
  • Schreikinder (Saugprobleme, Schlafprobleme, Bauchkrämpfe)
  • Unterstützung bei Behandlung von Schädelasymmetrien
  • Schiefhals
  • leichte bis mittelschwere Cerebral-Parese: bei schwerer CP geht es um eine Verbesserung der Lebensqualität, d.h. dass die Kinder mehr Zufriedenheit ausstrahlen oder Kontakt zur Umwelt aufnehmen
  • unklare Entwicklungsstörungen
  • Tonusprobleme (Hyper-, Hypotonus, Asymmetrien)
  • Nachbehandlung nach Unfällen oder schweren Krankheiten
  • häufige Ohrenentzündungen
  • Schielen
  • Epilepsie - sie wird nicht geheilt, doch die Krampfhäufigkeit bzw. die Krampfschwere lässt deutlich nach
  • Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
  • Ängste, autistisches Verhalten
  • ADS/ADHS (Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom/mit Hyperaktivität)
  • Wahrnehmungsprobleme als Sozial- oder Schulprobleme
  • Begleitbehandlung bei Zahn- und Kieferregulation
  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Unterstützung bei schwierigen Familiensituationen